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Polyvinylalkohol

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Tab PVA ghy-D

*auf Anfrage

Weitere Polyvinylalkohole:

  • Feinteilige Polyvinylalkohole, 80 mesh,
  • zus√§tzlich entsch√§umte Polyvinylalkohole,
  • Polyvinylalkohole mit geringerem Aschegehalt,
  • vernetze Polyvinylalkohole.

Polyvinylalkohol ist auf direktem Weg, d.h. durch Polymerisation des Monomeren, nicht darstellbar, da der monomere Vinylalkohol (Enol) sich sofort unter Protonenwanderung zum Acetaldehyd umlagert und damit stabilisiert.

Technisch wird das in Methanol gelöste Polyvinylacetat durch Hydrolyse (Alkoholyse) in Polyvinylalkohol umgewandelt. Als Katalysator wird Natriumhydroxid verwendet.

Bei der Umesterung von Polyvinylacetat können in Abhängigkeit von den Herstellungsbedingungen Produkte mit unterschiedlichen Acetylgruppen-Gehalt hergestellt werden.

Die anwendungstechnischen Eigenschaften h√§ngen vor allem von der Molmasse und vom Anteil der im Makromolek√ľl vorhandenen Acetylgruppen (Hydrolysegrad) ab.

Polyvinylalkohol ist ein kristallines Polymer, das aufgrund seines Herstellungsverfahrens geringf√ľgig verzweigt ist. Die Schmelz- und Glas√ľbergangstemperatur h√§ngt au√üer vom Hydrolysegrad und der Molmasse auch noch von der Verteilung der Acetylgruppen (statistisch oder in Bl√∂cken) der Taktizit√§t und dem Wassergehalt des Polymers ab.

Die aus Polyvinylalkohol hergestellten Filme sind reißfest und zähelastisch. Sie sind öl- und hitzebeständig. Als Weichmacher können Polyalkohole, wie z.B. Glycerin und Ethylenglycol, verwendet werden.

Mit abnehmendem Polymerisations- und Hydrolysegrad nimmt die L√∂segeschwindigkeit in Wasser zu. Polyvinylalkohol-Pulver k√∂nnen durch Einstreuen in Wasser und R√ľhren bei 90¬įC gel√∂st werden.

In gelöster Form muss Polyvinylalkohol konserviert werden. Die Viskosität hängt von der Molmasse, dem Hydrolysegrad, der Konzentration und der Temperatur ab.

Durch Sulfate können Polyvinylalkohol-Lösungen gefällt werden. Borsäure kann als Verdickungsmittel eingesetzt werden.

Durch Behandlung mit Chromaten wird Polyvinylalkohol in Wasser unlöslich.

Physikalische Eigenschaften:
 

  • Aussehen:
  • spez. Gewicht:
  • Sch√ľttdichte:
  • Glas√ľbergangstemperatur:
  • Schmelzpunkt:
  • Lichtstabilit√§t:
  • L√∂sungsmittelbest√§ndigkeit:
  • Toxizit√§t: 

 

weiß bis elfenbeinfarben, Granulat oder Pulver
1,23 - 1,31 g·cm
-3
0,5 - 0,7 g·cm-3
ca. 60¬įC (teilhydrolysierte Typen), ca. 85¬įC (vollhydrolysierte Typen)
ca. 180 - 190¬įC (teilhydrolysierteTypen), ca. 230¬įC (vollhydrolysierte Typen)
sehr gut
beständig gegen die meisten Lösungsmittel
ungiftig